Feedback zum Jahrestraining

 Insgesamt kann ich sagen, dass es eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben war, mich im letzten Jahr zum Jahrestraining bei Art of Being anzumelden und dran teilzunehmen. Ja, sicherlich sogar die wichtigste Entscheidung der letzten 10 Jahre. Mein Leben, mein Lebensgefühl hat sich völlig verändert, vor allem in meinem Inneren, das aber nach außen strahlt. Meine Welt ist viel größer und vielfältiger geworden. Ich fühle mich richtig frei, bin viel gelassener geworden, bin sehr erfüllt, bin weicher und berührbarer geworden und in mir drinnen fühlt es sich richtig gut an. Oft spüre ich eine große Liebe und Weite im Herzen. Mit schwierigen Situationen oder Gefühlen, die ich nicht mag, komme ich viel besser zurecht, kann sie besser aushalten, damit umgehen und manchmal sogar annehmen. Ich bin einfach nicht mehr so ausgeliefert und getrieben, sondern kann selbst mehr bestimmen. Ich weiß jetzt auch besser, was ich will, vor allem aber auch was ich nicht will. Ich kann es selbst als gar nicht richtig begreifen, was passiert ist und wie es passiert ist. Und gleichzeitig fühle ich, dass ich hierher schon immer gehöre, dass ich das gefunden habe, was in mir schon immer war. Vielleicht ist es mir deshalb so schnell vertraut geworden.

Auch nach außen gab es schon eine große Veränderung. Obwohl die kath. Kirche Heimat für mich war, ich mich in vielerlei Hinsicht dort engagiert hatte, ist es im Laufe des JT so gekommen, dass ich dort nicht mehr länger sein konnte. Ich habe mir die Zeit noch gegeben bis nach dem JT, bin jetzt aber aus der Kirche ausgetreten. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus der Überzeugung, dass es wichtig ist, dies zu tun. Die ganze Verlogenheit, Unehrlichkeit, die vielen Missstände, die ganze Beschränktheit, die immer schon da waren, waren mir noch bewusster geworden und waren für mich letztlich nicht mehr zum Aushalten. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen im JT kann ich es auch einfach nicht mehr akzeptieren, dass sich hier eine Institution aufspielt und meint mir sagen zu können, was richtig und was falsch ist, die mich zur Sünderin degradiert, zur minderwertigen Frau, eine Weltanschauung vertritt, die die Körperlichkeit und Sexualität verachtet u.s.w, und das alles auch noch im Namen Gottes. Nicht zuletzt habe ich im Tantra auch eine Spiritualität gefunden, die mir nicht nur die kirchliche Spiritualität ersetzt, sondern die ich als umfassender und wahrhaftiger erlebe. Und letztlich war ich dann auch aus diesem Grund zu diesem Schritt in der Lage. Und dabei fühle ich mich dem Göttlichen näher als je zuvor. Ich glaube, weil ich in mir selbst etwas davon spüre.

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Im Übrigen war ich sehr froh, dass ich das JT alleine, ohne Partner, gemacht habe, wenngleich ich es mir ursprünglich einmal anders gewünscht hätte. Aber so kam ich viel besser an mich selbst, an meine Themen ran, musste keine Rücksicht nehmen, es war einfach meins. Das Besondere dabei ist allerdings, dass meine Beziehung zu meinem Partner sich in dieser Zeit gebessert und gefestigt hat.

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Insgesamt möchte ich zum Aufbau und der Gestaltung des Trainings noch sagen, dass ich es sehr stimmig finde. Die Übungen waren für mich manchmal einfach, oft auch fordernd, aber nur in Ausnahmefallen fühlte ich mich überfordert (z.B. im Beziehungsworkshop). Außerdem hatte ich wirklich das Gefühl, von euch in meiner Freiheit geleitet zu werden, ohne dass ihr mir sagt, was ich tun und lassen soll, sondern fühlte mich angeleitet, meinen eigenen Weg zu finden. Das schätze ich sehr. Es ist auch viel nachhaltiger und erfüllender, das Eigene gefunden zu haben, als gesagt zu bekommen, wie es geht!

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Jetzt habe ich ganz schön viel geschrieben. Und ich könnte noch viel mehr schreiben. Zum Schluss muss ich noch mal betonen, dass ich begeistert bin. Und immer noch wundere ich mich auch, wie das alles so passieren konnte, welche Prozesse bei mir in Bewegung kommen konnten.

Ganz herzliche Grüße

Maria
 

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