The Art of Being Newsletter Januar
2009 1. Intro 2. Darf es auch
weniger sein? Text von Saleem 3. Die nächsten Seminare
4. Tantra Jahrestraining 2009 5. Das Buch Herzensfeuer 6.
Empfehlungen weiterer Newslettern 7. Newsletter Infos
1. Intro Liebe Art of Being
Freunde und Interessierte, wir hoffen ihr hattet einen guten Start
in das Neue Jahr! Und wir freuen uns sehr dir unseren Newsletter in
neuem Gewand präsentieren zu dürfen - mit Bildern, Farbe und
natürlich mit allen aktuellen Infos. Es tut uns gut, das neue
Jahr gleich mit so einem Novum beginnen zu können. Sich weiter
entwickeln und neue Ziele erreichen ist der Teil unserer Arbeit, der uns
anspornt - eine Art Pioniergeist. Der Jahresanfang unterstützt uns in
diesem Aspekt. Er ist ja bekanntlich die Zeit, in der die Weichen neu
gestellt und die gefassten Vorsätze in die Tat umgesetzt werden
können. Damit sie verwirklicht werden und nicht still und heimlich
wieder in eine der unteren Schubladen verschwinden, braucht es manchmal
ein bisschen mehr Dynamik, Entschlusskraft und Klarheit. Wir wünschen
dir das richtige Maß davon - genau so viel, dass du deine Ziele
entspannt erreichen kannst, ohne dich zu geißeln, wenn dies mal
nicht gelingen sollte. Vielleicht kann dir der The Art of
Being-Pioniergeist einige Inspirationen und Anstöße geben, die
dich darin unterstützen, dein Potential kennen zu lernen und zu
entfalten. Der folgende Text von Saleem lädt dich ein, inne
zu halten und nachzuspüren, wo du gerade stehst, sodass dein Handeln
dich auch innerlich nährt. Katja 2.
Darf es auch mal etwas weniger sein? Mein Deutschlehrer sagte mir
früher einmal: „Weniger ist manchmal mehr!“, als ich allzu
ausschweifend ein Thema breit trat. Dieser Hinweis hat mich damals
maßlos geärgert, und ich hätte ihm am liebsten lang und
breit erklärt, warum das in diesem Fall überhaupt nicht
zutraf... Heute denke ich, sein Hinweis war – ob er
nun in meinem Fall zutreffend war oder nicht – revolutionär. Er
könnte eine echte Kulturrevolution auslösen. Wenn wir wirklich
auf ihn hören würden. Denn was machen wir
normalerweise, wenn etwas nicht so läuft wie gewünscht? Mehr
desselben! Der Politiker schwafelt noch mehr wirres Zeug, wenn er nicht
überzeugt. Der Arzt verschreibt noch mehr Medikamente, wenn die
bisherigen nicht wirken, und wenn unser Partner uns nicht so nimmt, wie
wir eben sind, dann kritteln wir eben noch mehr an ihm rum. Oder wir
ziehen uns noch mehr zurück, je nach unserem persönlichen
Stil. Seit Paul Watzlawik 1983 in seiner „Anleitung
zum Unglücklichsein“ die Methode „Mehr desselben“
als einen der Königswege ins Unglück beschrieben hat, sind
Jahrzehnte vergangen. Ich weiß nicht, ob er sich darüber freuen
würde, aber sein Rezept erfreut sich noch immer – immer mehr?
– größter Beliebtheit: wenn etwas, was du tust, nicht
funktioniert, tu’ es noch mehr! Wie fast alles, was
häufiger in unserem Bewusstsein abläuft, bekommen wir auch
dieses Muster auf der kollektiven Ebene vorgeführt, derzeit auf der
Bühne der Volkswirtschaft: wenn gewaltige unabgesicherte Kredite eine
gewaltige Krise auslösen, was machen wir? Wir nehmen noch gewaltigere
Kredite auf! Nun ist die Gefahr dieser Strategie ja durchaus schon manchem
aufgefallen, Zeitungskommentare sind voll davon. Aber der Tenor bleibt
dennoch zumeist: es gibt keine echte Alternative. Die Regierung muss
handeln. Nichts Tun wäre nämlich gerade jetzt besonders schlimm.
Und der derzeitige Hoffnungsträger Nr. 1 Barrack Obama geht allen
voran nach der Devise: „Extrem mehr desselben!“
(Konjunkturpaket über 825 Milliarden Dollar). Ob das paradoxerweise
ins Glück führt? Man mag es gerne glauben heutzutage, immerhin
haben die Amerikaner „die Hoffnung gewählt statt die
Angst!“ Wie
immer die derzeitige Krise ausgeht, mir fehlt die grundsätzliche
Alternative zum ewigen Wachstum. Sinkende Wirtschaftsleistung gilt als
Katastrophe. Sie soll um fast jeden Preis vermieden werden. Macht das
Sinn? Muss das so sein? Ein Naturgesetz ist es jedenfalls nicht. In der
Natur gibt es immer Zyklen von Werden und Vergehen. In der Natur gibt es
keinen ewigen Frühling. Warum gehen wir davon aus, dass die
Wirtschaft immer nur wachsen kann? Vieles spricht dafür, dass es sich
um ein Schneeballsystem handelt, bei dem die letzten die Hunde fressen. Wieso fragt sich kaum jemand, wie wir die aktuelle Krise positiv
nutzen und so gestalten könnten, um uns mehr auf das Wesentliche zu
beschränken, dabei weniger zu arbeiten und weniger zu konsumieren?
Warum nehmen wir es nicht als große Chance, wenn z.B. weniger Autos
gekauft werden? Dahinter steckt wahrscheinlich unsere Angst. Die Angst vor
dem Unbekannten, die Angst, selbst auf der Strecke zu bleiben, wenn Karten
neu gemischt werden. Vor allem aber: wir haben keine Vision und kein
Vertrauen. Also wählen wir: mehr desselben. Die
Botschaft dieser Tage lautet so klar wie selten zuvor: mehr konsumieren!
Damit wir uns das leisten können, müssen wir auch mehr arbeiten.
Wenn wir den Sinn dieses Zyklus nicht mehr begreifen und anfangen zu
zögern, dann bekommen wir Konsumgutscheine oder Abwrackprämien.
Es braucht nicht mehr viel, dann wird der Aufruf zur
Kaufzurückhaltung als staatsfeindlicher Akt angesehen... Das alles ist nicht nur ein gesellschaftliches Thema, und schon gar
nicht nur das Versagen der Politiker. Es ist Ausdruck unseres
Bewusstseins. Ich erlebe es intensiv in meinem Leben, wie schwer es
manchmal sein kann, weniger zu tun. Es fühlt sich manchmal an wie ein
Zwang, wie eine Sucht. Im letzten Jahr kam mir mein Körper zu Hilfe,
um mir diese Lektion näher zu bringen. Unser Körper, unsere
Natur, sie bringen deutliche Signale. Hören wir auf sie? Wie kommen wir raus aus dem Hamsterrad? Müssen wir erst alle
krank werden? Lernen wir nur durch Schaden? Da war doch noch was?
Liebe ist das einzige, was sich mehrt, indem wir es schenken,
heißt es. Ist das so? Kann Liebe eine andere Art von Ökonomie
erschaffen? Ist Liebe eine Alternative zum zwanghaften „mehr
desselben“? Aus eigener Erfahrung in meiner Partnerschaft und aus
der Erfahrung vieler weiterer Paare neige ich zu der These: eines der
größten – wenn nicht das größte –
Hindernis der Liebe ist: zuwenig Zeit dafür. Allzu oft scheint alles
andere wichtiger. Wenn Paare, erfüllt und beglückt am Ende eines
gemeinsam besuchten Seminars, an ihren Alltag denken, taucht oft die bange
Frage auf: werden wir uns die Zeit nehmen können, um unsere Liebe im
Alltag blühen zu lassen? Um Liebe zu leben
braucht es manchmal die bewusste Entscheidung: weniger desselben! Manchmal
erstmal gar nichts tun, obwohl sich das anfangs oft überhaupt nicht
gut anfühlt. Doch so können wir für etwas Raum schaffen,
was uns tiefer erreicht und uns in der Seele nährt. Nichts ist
Seelennahrung. Sie erfüllt uns zutiefst. Weniger ist ein Weg dorthin.
Das heißt nicht, das Handeln schlecht wäre. Aber sind wir im Tun
verbunden mit unserem Sein? Das klingt alles so verdammt
einfach. Wir werden jedoch oft unbewusst von den gleichen
Überzeugungen gesteuert, die auch unsere Wirtschaft prägen: es
muss immer mehr werden, steigende Aktienkurse, höhere Gewinne,
größerer Konsum, mehr mehr mehr. Zunächst mal geht es also
darum, diese Überzeugungen ins Bewusstsein dringen zu lassen und
wahrzunehmen, wo und wie sie uns im Griff haben. Ja, es braucht oft
erstmal mehr innere Arbeit, um äußere Arbeit loslassen zu
können... Ich habe für dieses Jahr eine Frage als
mein Leitmotiv gewählt: Wie sieht eine gelungene Balance von
Anspannung und Entspannung, von Arbeit und Freizeit, von Tun und Sein, von
Ziele verwirklichen und Loslassen aus? Im Silvesterworkshop habe dazu
Karten gezogen, die mich bestärken und unterstützen, dieser
Frage echt auf den Grund zu gehen. Das hat ein Lächeln auf mein
Gesicht gezaubert. Als wenn da oben jemand sitzt und sagt: Ja, Saleem,
gute Frage! Bleib dran! Erwarte keine schnelle Antwort! Lass dir
Zzeeeeeiiiiiiiittt. Und wenn ich mich so umsehe und umhöre, dann sehe
ich viele Menschen, die nicht die Zeit – oder soll ich sagen den Mut?
– finden für das, was sie am meisten nährt. Es betrifft
viele von uns. Auch Tantra ist kein Ausweg, Tantra
läuft selbst Gefahr, zum Konsumartikel zu werden. Tantra ist ja
bekannt für all die schönen Dinge, die wir in Lust und Liebe
miteinander tun können. Aber zuallererst brauchen wir die Zeit, die
Bereitschaft, die Fähigkeit, den Mut, das Vertrauen... einfach zu
sein. Ist das gut genug? Ich will mehr davon! ;-) Liebe
Grüße Saleem 3.
Terminankündigungen Wenn Männer und Frauen sich jeweils
in ihrem eigenen Kreis tiefer begegnen und sich selbst mehr finden, dann
liegt darin eine große Chance. Das ist der Fokus der nächsten
beiden Workshops: - Vom 20.-22.2.09 gibt der Workshop
Lustvoll Mann Sein im Unacho-Haus bei Freiburg unter der
Leitung von Ludwig Sandner Männern die Gelegenheit mit allen ihren
Facetten präsent zu sein und ihren Sex in Besitz zu nehmen.
- Als Frau kannst du im Paki-Zentrum vom 27.2.-1.3.09 im Kurs Ich
bin die Frau, die ich liebe! mit Devaka Hoffmann heraus finden,
wie es ist zu dir als Frau zu stehen, so wie du bist, jenseits aller
Klischees und Erwartungen.
Am 8.3. findet in Freiburg der
Intensivtag Lebendig SEIN im Alltag mit
anschließender Abendgruppe unter der Leitung von Katja Wolterstorff
statt. Was verbirgt sich hinter unseren gewohnten Alltagsmustern? Du bist
eingeladen anzuhalten und auf Entdeckungsreise zu gehen, zu den Quellen
deiner Lebendigkeit. Hierzu gibt es am 3.2. in Freiburg einen
Offenen Abend zum Kennenlernen. Liebespaare haben im Kurs Liebe und Eros vom 13.-15.3.
die Möglichkeit, der Lust und Liebe in ihrer Beziehung
nachzuforschen, ihre erotische Präsenz mit liebevollem Sein zu
verbinden und der Partnerschaft lebendige Impulse zu geben. Der Kurs
findet im Paki-Zentrum unter der Leitung von Saleem statt. Der
Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 13. Februar. Schon
ist Ostern! Und damit auch die Zeit für Das Erwachen der
Liebe. Vom 9.-13.4. kannst du in Stiersbach unter der Leitung von
Saleem allen deinen Gefühlen Raum geben, deiner Liebesfähigkeit
auf die Spur kommen und dich selbst, die anderen Menschen in der Gruppe
und das Leben willkommen heißen. Der Früchbucherrabatt gilt
noch bis zum 9. Februar. „Ich liebe
mich“ ist der Titel eines ganz neuen Seminars mit Saleem am
8.-10. Mai in Stiersbach. Es ist eine faszinierende Reise zu dir selbst und
die Grundlage für unser inneres Wachstum wie auch für
erfüllende Liebesbeziehungen. An Pfingsten
(29.5.-1.6.) leitet Stefan Eigenmann das Seminar Begehren und
Begehrt Sein im Paki. Begehren ist ein wunderbarer Zugang zu
unserer sinnlichen Freude und zur schöpferischen Lebensenergie.
Alle Termine mit weiteren Infos findest du auch auf unserer Terminseite.
 4. Das nächste Tantra Jahrestraining beginnt am
10.Juni 2009 und ist eine vorzügliche Gelegenheit, mehr Liebe und Lust
und Bewusst-Sein in deinen Alltag zu bringen. Ein Jahr diesem Prozess zu
widmen ist kraftvoll! Durch den Wechsel von Gruppenprozess und Alltag und
die feste Gruppe ist die Wirkung wesentlich nachhaltiger als der Besuch
einzelner Workshops. Bis zum 10.Feburar 2009 gilt noch der beste
Frühbucherpreis. Wenn du Fragen zum Training hast, kannst du gerne
anrufen. Weitere Infos findest du unter www.art-of-being.de/
5. Hinweis Herzensfeuer Das Thema Paradoxien, dem Saleems Buch
Herzensfeuer - eine Liebeserklärung an die Paradoxien des
Lebens gewidmet ist, lässt uns nicht mehr los - je
tiefer wir uns damit befassen, desto mehr wird uns die mystische Dimension
unseres paradoxen Daseins bewusst. Vielleicht möchtest du dich auch
anstecken lassen von dieser Lust, Paradoxen auf die Spur zu kommen und
mitten in ihnen inne zuhalten, um zu erleben, dass... - Ja, was,
das ist jedesmal neu! Wenn wir dich neugierig gemacht haben, kann
dich Herzensfeuer wirkungsvoll begleiten auf der Reise ins Herz
dieser widersprüchliche Welt. Nähere Infos findest du unter www.herzensfeuer.info
6. Empfehlungen Das neue
Connection Spezial Tantra "Eros und Mystik" ist
kürzlich erschienen mit einem Text von Saleem zum Thema
"Sexuelle Fantasien - Schmuddelkram oder Gleichnisse
mystischer Ekstase?". Du kannst das Heft über unseren
tantra-webshop bestellen.
An dieser Stelle möchten wir euch den Connection Tantra Newsletter
empfehlen. Er beinhaltet aktuelle Infos aus der Tantra-Szene,
Hintergrundartikel und regt zum Tieferschauen an. Du kannst ihn hier
bestellen. Ein weiterer Artikel von Saleem mit dem Titel
"Männer - sexuell einfach gestrickt?" ist
in 'Feigenblatt - Magazin für Erotisches' , Ausgabe
Nr. 14, erschienen. Feigenblatt ist ein anspruchsvolles Erotik-Heft, das
wir gerne empfehlen. Einen Einblick bekommst du hier.
Weltinnenraum - Die spirituelle Community ist
eine Plattform für Menschen, die sich für spirituelle und
ganzheitliche Themen interessieren, für Menschen, die ökologisch
orientiert sind, die Verantwortung für die Um- und Mitwelt
übernehmen wollen und sich für neue Lebensperspektiven und
Transformation interessieren. Hier findest du Termine für
interessante Veranstaltungen, Blogs, Diskussionsforen, Videos u.v.m. http://mein.weltinnenraum.de
Wenn du magst kannst du dich dort auch einbringen mit deinen eigenen Ideen
und Beiträgen. 7. Newsletter Infos und
Impressum Der AoB Newsletter ist kostenlos und erscheint zwei-
bis viermal im Jahr. Hinweis zum Abbestellen des AoB Newsletters:
Wir alle mögen keinen Spam. Du erhältst diesen Newsletter, weil
du bei der Anforderung des Programmheftes die Option E-Mail News
angeklickt oder anderweitig dein Interesse bekundet hast. Solltest du
versehentlich diesen Newsletter erhalten, bitten wir um
Entschuldigung. Der Newsletter kann ganz einfach abbestellt werden
durch eine leere Mail an info@art-of-being.de
mit dem Betreff „AoB-Newsletter abbestellen“. Das
Programmheft 2009 haben wir Anfang Dezember versandt. Falls du es nicht
hast oder nochmal zugesandt haben möchtest, sende bitte eine kurze
Nachricht an info@art-of-being.de
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