The Art of Being Newsletter
Schweiz November 2009 Wenn der Newsletter nicht korrekt dargestellt wird bitte
hier klicken Liebe Art-of-Being-Freunde und
Interessenten in der Schweiz, wie ihr wahrscheinlich mitbekommen
habt, leite ich seit einiger Zeit keine Seminare mehr in der Schweiz. Das
hat vor allem zwei Gründe: Ich habe meine Arbeitszeiten reduziert,
gebe insgesamt weniger Seminare und habe mehr Zeit für mein
Privatleben. Das tut mir gut! Und zweitens gibt es für die Schweiz
wunderbaren „Ersatz“. In den letzten Jahren hat Stefan
Eigenmann in der Schweiz eine eigene
The-Art-of-Being®-"Filiale" aufgebaut und leitet dort Kurse
und Seminare. Ich bin sicher, dass die Seminare bei ihm in guten
Händen sind und möchte Euch gerne das nächste Seminar
Anfang Dezember unter Stefans Leitung empfehlen. Näheres siehe unten.
Stefan hat auch einen kleinen persönlichen Text für diesen
Newsletter geschrieben, in dem du einen Eindruck von ihm bekommen
kannst. Natürlich bist du als Schweizerin oder Schweizer nach
wie vor auch in meinen Seminaren in Süddeutschland oder in Italien
herzlich willkommen! Ich wünsche euch allen – jetzt wo
es draußen immer dunkler wird – viel Licht im Herzen.
Liebe Grüße Saleem Workshop Vertrauen in
Lust und Liebe Viele sehnen sich danach, anderen Menschen liebe-
und lustvoll zu begegnen. Unserem Herzen zu folgen und auf unser
erotisches Begehren zu vertrauen, fordert uns allerdings auch ganz
schön heraus, das braucht Mut. Vielleicht kennst Du diese innere
Stimme: „Ich bin verwundbar, wenn ich mein Herz öffne."
Oder: „Ich hätte schon Lust, aber zuerst ...!" Wie
gestalten wir Kontakt, wenn wir schüchtern sind und uns vor
Zurückweisung fürchten, wenn wir Bedingungen stellen bzw.
Misstrauen oder Leere spüren oder wenn Unlust ins Spiel kommt? Wie
viel Herzklopfen lassen wir bei der Erforschung unserer Unterschiede und
Andersartigkeiten zu? Zu diesem Thema leitet Stefan
Eigenmann ich vom 4. bis 6. Dezember ein Seminar mit dem Titel
„Vertrauen in Lust und Liebe". Dieser Workshop bietet den
Schutz und die Herausforderung, sich im Kontakt mit anderen Frauen und
Männern von nichtwissender Neugierde und verletzlichem Begehren
leiten zu lassen. Wer mag, kann neue Erfahrungen machen und die
persönliche Komfortzone erweitern, aus Liebe zur Lust und aus Lust an
der Liebe. Weitere
Infos und Anmeldung Vertrauen in Lust und Liebe
Text von Stefan Eigenmann „Sag mal, spinnst du? Ich kann
nicht verstehen weshalb du deine interessante und lukrative Kaderstelle
aufgibst. Hoffentlich bereust du diesen Schritt nicht eines Tages.“
Mit diesen Worten drückten vor über zehn Jahren viele meiner
damaligen Arbeitskollegen ihr aufrichtiges Befremden aus. Ich wollte meine
Arbeitsstelle kündigen und mein Leben wenden, beruflich und privat.
„Ich folge meinem Herzen und gehe den Weg der Liebe“, schrieb
ich in meiner Kündigung vollmundig. Damals wusste ich weder, was
diese Absicht wirklich bedeutete noch worauf ich mich tatsächlich
einliess. Der Fluss des Lebens – oder war es meine Geilheit?
- spülte mich damals in den tantrischen Raum zum Sein von The Art of
Being®. So lernte ich Saleem M. Riek kennen, meinen Lehrer und
heutigen Freund und Gefährten. Er war es, der vor Jahren in einer
Demonstration zu einer Übung auf die Frage, was er sich
wünschte, geantwortet hatte: „Möge mein Sex mir den Weg im
Leben weisen.“ Dieser Satz schlug in meinem Wertesystem ein wie eine
Bombe. Schliesslich gehörte ich auch zu der Sorte Männer, die
sich still und schamvoll damit einverstanden erklärt hatten, Schwanz
gesteuerte und deshalb minderwertige Wesen zu sein. Und nun kam da einer,
der seinen Sex sozusagen in die Geschäftsleitung seines
Lebensunternehmes beförderte. Unglaublich unverschämt!
In unserer Gesellschaft scheint Konsens darüber zu herrschen:
Dagegen, den Weg der Liebe zu gehen, ist wohl nichts einzuwenden. Aber
dürfen wir uns offen von unserer Sexualität leiten lassen?
Männliches sexuelles Begehren zum Beispiel wird in den Köpfen
vieler – zu Recht oder nicht - oft noch mit Grapschen und
Übergriff herabgesetzt. Es überrascht deshalb nicht, wenn Mann
viel Zeit und Energie dafür aufwendet, seine sexuelle Lebendigkeit zu
schmälern oder sie schamvoll im Verborgenen zu halten, bewusst oder
unbewusst. Interessanterweise geniesst die weibliche Lust heutzutage das
bessere Image in der Öffentlichkeit. In den Medien ist der weibliche
Orgasmus mittlerweile zum Star avanciert. Doch was haben die Frauen damit
gewonnen? Und wenn wir uns tatsächlich auch von unserer
Lust leiten lassen im Leben? Weil wir nämlich zu denken wagen, dass
Liebe und Lust, Herz und Sex einen untrennbaren Kreislauf bilden? Wer den
Weg der Liebe geht, geht den Weg der Lust, und umgekehrt? Könnten wir
dann nicht anfangen, den „kleinen Freund“ beziehungsweise die
„kleine Freundin“ da unten anders zu behandeln? Was würde
dann wohl passieren, wenn wir Männer unserem Lingam und Ihr Frauen
Eurer Yoni mit Respekt und Wertschätzung für alle die
unwillkürlichen, eigensinnigen und unberechenbaren Reaktionen
schenkten - in jeder Situation? Ich glaube, dann würden wir unsere
Kompetenz und Weisheit in Fragen der Lebensgestaltung erweitern. Dann
lernten wir, wahrhaftiger Ja und Nein zu sagen und bewusster auf unsere
tatsächlichen Bedürfnisse zu horchen. Unserer Liebe und unserer
Lust zu vertrauen stärkt unser Menschsein. Menschliches
Denken und Handeln strebt oft nach Lohn und Gewinn. Daran ist nichts
verkehrt und ich nehme mich da nicht aus. Die Frage also, ob es sich im
Leben lohnt, der eigenen Wahrheit zu vertrauen und dem Herzen und der Lust
zu folgen, ist daher verständlich. Aber, wie könnte denn eine
Antwort lauten? Ja, es hat sich für mich gelohnt, weil ich heute zum
Beispiel glücklich und/oder reich bin? Glauben Sie daran, dass, wer
seinem Herzen folgt oder sich von seinem Sex leiten lässt,
automatisch glücklich und reich wird? Das klingt zu einfach um wahr
zu sein. Und doch, generell ausschliessen mag ich das nicht.
„Fragen Sie nach dem Preis!“ Dazu lade ich Menschen ein,
die ihr Leben vermehrt nach ihren Herzenswünschen und ihrer
Herzenslust ausrichten wollen. Wichtige persönliche oder berufliche
Weichenstellungen fordern ihren Preis. Tatsächlich bin ich in meinem
Leben wiederholt auf die Nase gefallen. Ernüchtert und widerspenstig
freunde ich mich mit meinen persönlichen Begrenzungen an. Nach den
grossen Worten und dem Tatendrang von damals habe ich Ängste,
Verzweiflung, Ungeduld und Leere kennengelernt. Mein tolles Selbstbild hat
Risse bekommen. Das schwierigste Gefühl für mich aber war und ist
die Scham. Ein Teil in mir schämt sich manchmal dafür, nicht den
inneren, von aussen übernommenen Bildern von toll und erfolgreich
sein zu entsprechen. Schmerzlich erkenne ich, dass sich der Fluss des
Lebens meinen Vorstellungen nicht beugen mag. Und trotzdem habe
ich den Schritt von damals nicht bereut. Ich muss mich heute weniger
verstecken, weder vor mir selbst noch vor anderen Menschen. Ein gutes
Stück Selbstliebe, wahrhaftigen Ausdruck und inneren Frieden mit
meinem So-bin-ich habe ich gefunden. Die Frage, ob es sich lohnt, der
Liebe und der Lust zu folgen, muss aber jeder für sich selbst
beantworten. Seien Sie also herzlich willkommen, Ihre Menschlichkeit und
Ihr Vertrauen in Lust und Liebe im tantrischen Raum zum Sein von The Art
of Being® achtsam zu erforschen. Ich begleite und unterstütze Sie
gerne. Stefan Eigenmann Newsletter
Infos und Impressum Dies ist eine Sonderausgabe des AoB
Newsletter. Er ist kostenlos und erscheint zwei- bis viermal im Jahr.
Hinweis zum Abbestellen des AoB Newsletters: Wir alle mögen keinen
Spam. Du erhältst diesen Newsletter, weil du bei der Anforderung des
Programmheftes die Option E-Mail News angeklickt oder anderweitig dein
Interesse bekundet hast. Solltest du versehentlich diesen Newsletter
erhalten, bitten wir um Entschuldigung. Der Newsletter kann ganz
einfach abbestellt werden durch eine leere Mail an info@art-of-being.de
mit dem Betreff „AoB-Newsletter abbestellen“. Das
Programmheft 2010 wird spätestens in Kürze versandt. Falls du es
dann nicht bekommst oder das Programm 2009 (mit den Terminen bis Sommer
2010) noch zugesandt haben möchtest, sende bitte eine kurze Nachricht
an info@art-of-being.de Bitte teile Adressänderungen ebenfalls
an info@art-of-being.de mit. Deine Mail-Adresse wird
ausschließlich für die Kommunikation zwischen uns und dir
verwendet und von uns nicht an Dritte weiter gegeben.
|