Fragen und Antworten - Teil 4

20. Ist Tantra ein spiritueller Weg? Was beinhaltet er?

Tantra ist für uns ein spiritueller Weg. Jenseits von Dogmen lehrt uns Tantra, in jedem Augenblick des Lebens die eigene Wahrheit zu hören und ihr zu vertrauen. Tantra zeigt uns die Verbundenheit von allem was ist. Wir lernen das Leben mehr und mehr mit allen Höhen und Tiefen anzunehmen und zu feiern. Das beinhaltet die Integration aller Ebenen unseres Seins, von Körper, Sexualität, Herz, Geist, Beziehungen, bis hin zum spirituellen Bewusstsein.

21. Muss man spirituell sein, um an einem Tantraseminar teilnehmen zu können?

Nein. Eine gesunde Skepsis gegenüber allem, was man nicht selbst erlebt hat, kann sogar ein Vorteil sein. Alles, was es braucht, ist eine Offenheit gegenüber den eigenen Erfahrungen, Respekt gegenüber den Erlebnisweisen anderer und die Bereitschaft, Vorurteile loszulassen.

Tantrafigur

22. Was haben heutige Tantraworkshops noch mit dem traditionellem Tantra zu tun, wie es beispielsweise in Indien praktiziert wurde?

Äußerlich haben die Workshops nicht mehr viel mit dem traditionellen Tantra gemeinsam. Wir leben in einer anderen Zeit und in einer anderen Kultur, deswegen scheint uns ein Festhalten an alten Überlieferungen wenig sinnvoll. Im Kern geht es jedoch auch heute noch um einen spirituellen Weg, der Liebe als Einheit und Verbundenheit des Seins konkret erfahrbar macht und uns lehrt, allen Aspekten des Lebens mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Diese Essenz des Tantra erschließt sich den meisten Menschen allerdings nicht an einem Wochenende, sondern erfordert heute wie damals ein tieferes Einlassen mit Körper, Geist und Seele.

23. Was unterscheidet Tantraseminare von anderen Kursen z.B. in körperorientierter Selbsterfahrung?

Die nicht nur theoretische, sondern gelebte Akzeptanz unserer Natur als sinnliche und erotisch-sexuelle Wesen geht im Tantra meist tiefer. Dazu kommt ein weittragender spiritueller Hintergrund, letztlich das Vertrauen in die Existenz. Die Methoden sind allerdings oft ähnlich, da Tantra heute mittels vielfältiger Elemente aus modernen, erlebnisorientierten psychologischen und spirituellen Schulen vermittelt wird. Und die tantrische Lebenshaltung hat seinerseits auch viele psychologische und spirituelle Schulen und Wege inspiriert.

24. Welche Ihrer Kurse eignen sich am besten als Einstieg?

Wir bieten ein breites Spektrum an Workshops an. Es wird umso intensiver, je länger die Gruppe dauert. Manche beginnen mit einem Wochenende oder melden sich gleich für eine längere Gruppe (z.B. Ostern, Pfingsten, Sylvester oder Sommerferien) an. Es hängt davon ab, wie schnell und intensiv jemand einsteigen möchte und welche Vorerfahrung und Bereitschaft jemand mitbringt. Als Einführung für das Jahrestraining eignen sich die meisten Wochenendworkshops, insbesondere "Berührt Sein" und "Herzenslust". Manche Kurse und das Aufbautraining sind für Frauen und Männer mit Vorerfahrung vorbehalten und besonders gekennzeichnet.

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25. Welche Literatur empfehlt ihr als Einstieg?

Für manche ist es von Vorteil, vor der Teilnahme an einem Workshop etwas zu lesen, für andere ist es aber eher ein Hindernis, denn Tantra und die Kunst des Seins wollen in erster Linie erfahren und nicht gewusst werden.
Den Ansatz der Schule des Seins hat Saleem ausführlich und lebendig in seinen Büchern beschrieben. Einige der tiefgründigsten Bücher sind von Osho, der Tantra für den Westen neu interpretiert hat. Weitere Buchempfehlungen zu unserem Themenkreis finden sich hier.

26. Wie kann ich selbst Tantra - Lehrer werden?

Das ist ein längerer Prozess, der viel Selbsterfahrung beinhaltet. Wir bieten eine Fortbildung für Menschen an, die auf der Grundlage von der Kunst des Seins mit Gruppen (d.h. nicht nur mit Tantra im engeren Sinne) arbeiten möchten. Sie heißt "Being with People" und setzt die Teilnahme an einem offenem Workshop voraus. Wer selbst mit den Themen Liebe, Lust und Bewusstsein arbeiten möchte, dem oder der empfehlen wir die vorherige Teilnahme am Tantra Jahrestraining und nachfolgenden Assistenzen.

Tantralehrer zu sein bedeutet in unserer Sicht nicht, dass wir perfekt oder erleuchtet sind. Wir sind auch selbst nach wie vor Lernende und möchten uns selbst und andere dazu ermutigen, dies auch zu bleiben. Mehr und mehr wird das Leben selbst unser Lehrmeister. So wird das Leben ein Mysterium, das sich immer neu offenbart.

Weitere Informationen zu unserem Verständnis von Tantra und der Kunst des Seins finden Sie auf den Textseiten

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