Teilnehmer Feedbacks

Tantra Workshops und das Tantra Jahrestraining aus der Sicht von TeilnehmerInnen
Oft bekommen wir nach einem Workshop Rückmeldungen, die uns immer wieder sehr berühren, manchmal überwältigen. Hier eine Auswahl:

Lieber Saleem,

der Sylvesterworkshop war für mich sehr sehr schön, intensiv und genau zum richtigen Zeitpunkt, ich hatte das Gefühl einen "Quantensprung". Und genau danach hatte ich mich gesehnt. Ich bin mit dem Bedürfnis gekommen, "Altes" hinter mir zu lassen, meinen Kopf "leer zu machen", mich von Gedankenspiralen zu befreien, vom ständigen "du musst", vom dauernden Gefühl der Überforderung und statt dessen wieder Fühlung aufzunehmen mit meinem Leben, meiner Lust, meiner Liebe, dem Lernen, meiner Kraft und dem großen Ganzen. Und genau das ist mir in dieser Woche geschenkt worden. Ich bin komplett eingetaucht in die Gruppe, das Da-Sein, den Kontakt mit mir selbst und mit den anderen. Und habe dabei tatsächlich neue Türen öffnen können und auch viel Kraft getankt. Vor allem aber habe ich Vertrauen in mein Leben gespürt, Vertrauen in die Möglichkeit, dass es auch mal leicht gehen darf (und nicht immer ein Drama braucht) und Vertrauen in die Fülle, die mich umgibt (innerlich und äußerlich) und die gelebt werden will.
Höhepunkte des Seminars waren für mich u.a.:

  • zu entdecken, dass mein inneres Kind nicht nur lustig, kreativ und verspielt, sondern auch ein ziemlicher Tyrann sein kann, und dass es meine Aufgabe ist, deutliche Grenzen zu setzen. So kam es, dass auf einmal Raum entstand für die kraftvolle Löwin, die Lust hat, den wilden Dschungel zu erkunden. (Auf dem Platz der Löwenfrau saß bis dahin oft quengelnd und fordernd das innere Kind ...)
  • der Sylvesterabend, an dem ich so reich beschenkt wurde mit Momenten und Melodien, nach denen sich mein Herz lange gesehnt hat
  • mich als begehrenswerte Frau zu fühlen und zugleich ganz frei und unabhängig zu sein
  • einen Abend nicht mit der Gruppe, sondern mit mir allein zu verbringen und zu spüren, wie sehr ich das Alleinsein genießen kann
  • Männern zu begegnen, neugierig zu sein, mich auf eine Begegnung tiefer einzulassen, meinen Körperimpulsen zu folgen und mit einem geschmeidig-kraftvoll-schönen Puma um die Bäume zu tanzen :-)
  • überhaupt: viel zu tanzen!!!

Vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich schon einmal bei dir einen Workshop mitgemacht. Die Erfahrungen von damals sind mir bis heute sehr präsent. Damals war ich gerade 30, und jetzt bin ich 40. Es war für mich faszinierend diese "Dekade" in mir zu spüren, meine Entwicklung, all das, was in diesen 10 Jahren geschehen ist, aber auch mein Immer-noch-so-Sein. Damals wie heute war / bin ich an einem Wendepunkt in meinem Leben, und du hast mich durch deine Arbeit und die Workshops beide Male sehr in meinem Weg unterstützt, Saleem. Dank dir dafür! (Mal sehen, ob wir uns wiedersehen, bevor ich 50 werde :-))

Mit B., meinem Puma :-), habe ich den Faden nach dem Seminar nicht losgelassen. Ich wage es, im wirklichen Leben weiter zu experimentieren, Fremdes zu erkunden, nicht zu wissen und doch in Kontakt zu sein. Das ist schön, fordert mich auch heraus, aber dazu bin ich bereit. Der "Flow" des Workshops trägt mich immer noch, und solange es geht, reite ich diese Welle weiter ...

Deine Workshopleitung hat mir gut gefallen. Ich mag deine intuitive und kluge Art, mit Chaos und Struktur umzugehen, und ich schätze es sehr, dass die Gespräche in der Runde fokussiert und ohne Gelaber sind. Deine kurzen, prägnanten, humorvollen und manchmal provokativen "Antworten" sind inspirierend für mich. Und ich lese auch gern in deinen Büchern.
Manchmal warst du mir im Seminar zu unnahbar, da wusste ich nicht recht, wie ich eigentlich mit dir in Kontakt kommen kann... Wenn ich nicht gerade ein Problem habe und aktiv deinen Rat suche, habe eine gewisse Scheu gespürt.

Also alles in allem: zufrieden, dankbar und glücklich.
Es grüßt dich von Herzen
Leonie

 

Hallo lieber Saleem,
so langsam ist es echt mal an der Zeit auch von mir / uns eine Rückmeldung an Dich zu geben. Vielleicht kannst Du Dich an uns erinnern? Wir waren bei Deinem Seminar "Im Feuer der Sehnsucht" Ende Januar 2010. Mein Thema war mein nicht erfüllter Kinderwunsch. Nun, was ist aus mit / uns geworden..... die ausführliche Gechichte dazu kannst Du hier auf unserem Blog lesen.

Fühl Dich umarmt von Lars & Freya und deren Schar Kinder, die sie inzwischen ihr eigen nennen kann :-) :-) :-)

Lieber Saleem,
Du weisst ich bin Hebamme. ... Was ich dir erzählen möchte, ist der Zusammenhang von deiner Methode zu leiten, Liebe, Geburt und Hormonen :-)
Und ich glaube fast, du kannst für die folgende Sätze das Wort "Geburt" auch mit "Liebe" ersetzen, ohne dass der Inhalt deswegen falsch wird.
Geburt braucht einen grossen Raum. Dann ist sie am Sichersten, gerät am wenigsten auf Abwege.

Sie beginnt mit einem Vorspiel, welches sich (v.a. beim ersten Mal) oft über viele Stunden, manchmal Tage hinzieht. In dieser Phase gibt es viele Zweifel, Ängste, ob alles gut geht, ob es funktioniert, ob Frau es kann. Und es ist ein langsamer Weg des Loslassens vom Alten, ein langsames sich Einlassen auf einen neuen Zustand. Wenn die Wehen heftiger werden und klar wird, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn sich die Frau langsam in ihr Schicksal, ins Jetzt ergibt, wenn der Raum sehr warm ist und eher dunkel, dann wird viel Oxytocin frei über die Hypophyse, unser Liebeshormon.

Dies macht auf der einen Seite die Wehen stärker und regelmässiger und häufiger. Aber es macht uns auch altruistisch, weich, empfänglich, freudig, liebend, und es macht uns bindungsbereit und süchtig. Gleichzeitig sorgt dieser Zustand für steigende Endorphinausschüttung. Dieses Endorphin, körpereigenes Morphium, macht, dass wir die Zeit vergessen, Äusserlichkeiten ausblenden, vergessen wo wir sind, ganz im Moment sind, euphorisch werden, ungeahnte Kräfte entwickeln, lachen können zwischen den Wehen oder sogar während dessen, auf dem Trip sind. Nach vielen Stunden kommt es zu einer Übergangsphase, die sehr unterschiedlich sein kann. Oft ist sie mit Verzweiflung gekoppelt, mit dem Gefühl, dass es nicht weiter geht, mit Tränen, mit Erbrechen, mit Todesangst, mit dem Gefühl von Stagnation, manchmal kommt es auch zu einer Plateauphase mit Verschnaufspause.

Und dann beginnt die Ausschüttung von Adrenalin. Geballte Fäuste, Flüche oder Lautwerden, Wegrennen wollen, Fliehen wollen sind die Anzeichen. Angriff oder Flucht. Und noch einmal ungeahnte Kräfte. Die Pressehen. Gebeugte Knie. Niederkommen. Sich ergeben. Hingeben. Nicht anders können.

Wenn es keine Anleitung gibt, kein Untersuchen, keine Globuli, kein Hinfassen, keine Störung, nur in der Krise Ermunterung ... nur ein Mitgehen, dann entsteht eine eigene ganz individuelle und sehr unterschiedliche Dynamik ... und das ist wunderbar.

Michele Odent, ein französischer Geburtshelfer und "Liebeserforscher" spricht von einem Fötus-Ejakulations-Reflex, der einsetzt, wenn niemand die Frau stört und das Kind dann herausschiebt. Es sind identisch die gleichen Hormone im Spiel, wie beim Sex.

Es hört sich auch so an. Geburt ist Sex.
Dieser Hormoncocktail sorgt dann unmittelbar nach der Geburt dafür, dass wir noch Stunden wach sind, ganz da, bindungsfähig, unsere

Pupillen (Mutter und Kind) sind riesengross durch das Endorphin, wir blicken in riesige dunkle Augen und werden süchtig, wollen das immer wieder. Das Adrenalin baut sich in diesen Stunden ab, wenn der Körper nicht mehr in Lebensgefahr ist und macht den Raum wieder frei für Weichheit und Hingabe ohne Angst.

Deine Workshops/die Teilnehmer haben die gleiche Dynamik. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich auf dem Höhepunkt das Oxytocin und das Endorphin im Raum geschmeckt habe und dass es durch meine Adern floss :-) ... und nicht nur durch meine.

So kommen aber nur 2 % der deutschen Babys auf die Welt. Ich hoffe, dass der Prozentsatz an glücklich geliebter Liebe höher ist.

Aber nimmt man die statistischen Zahlen, von über einem Drittel Entbindung durch Kaiserschnitt und 70% der vaginalen Geburten, die mit Periduralanästhesie (Rückenmarksbetäubung) geschehen, wundert man sich nicht über den Oxytocinmangel auf der Welt. Die Kinder werden betäubt, im Schock, alleine, ohne die Mithilfe der Mutter, bzw. ohne die schützenden und bindenden Hormone geboren und dann meist nur kurz gestillt, was wiederum für einen Oxytocinmangel sorgt.

Je rigider eine Kultur/ein Volk mit den Menschen, mit Körperkult, mit Erziehung umgeht, desto kriegerischer ist sie/es. Die Spartaner, die Preussen, die Nazis, manche Muslimischen Länder ...

Dort wo Hautkontakt, Massage, Körperrituale, Körperpflege rituell betrieben wird, wo die Mütter ihre Kinder 1-4 Jahre tragen, dort leben die friedlichsten Menschen (Indien, Asien). In Brasilien kommen 90! % aller Kinder im OP auf die Welt! Höchste Kriminalitätsrate.

Also, was ich dir sagen will: ich liebe es, wie du Kurse leitest. Den Freiraum. Dein Wohlwollen. Den Spiel-Raum. Deinen Mut. Dass ich plötzlich selbst wieder geniessen darf, was mir so in meiner Arbeit am Herzen liegt.

Es ist eine so viel höhere Kunst, mit allem gelernten Wissen, aller Erfahrung im Ist zu bleiben, sich zurück zu nehmen, nach aussen passiv, abwartend, und doch mit zu gehen, achtsam, wohlwollend die Menschen zu erspüren ... und nur nach Aufforderung oder als "Lebensrettende Massnahme" in die Aktion zu gehen .....

Sorge für dich! Alles Liebe!

Andrea
 

Freiheitherrvoragendes maß an anleitung und frei/in ruhe lassen... gute worte nicht zu viel/wenig! die anwesenheit bei den übungen war genau so wichtig wie die passenden worte an den richtigen stellen. danke!
am wichtigsten in meinem Prozess war, dass ich meinen weg "frei" in der gruppe gehen konnte mich nicht entscheiden musst mein ding zu manchen oder mit der gruppe zu gehen. vorher habe ich viel als wiederspruch gesehen eine starke innere stimme (und erwartungen meiner umwelt) gehabt die alle gefühle ständig bewertet. z.b. das es schlimm/falsch ist wenn ich traurigkeit, einsamkeit fühle, obwohl ich eigentlich alles habe sex, beziehung, kinder freunde, erfolg, geld. fühle mich nun ruhiger, fröhlicher und stärker mit allen gefühlen in mir!
eine wichtige Einsicht: dachte bei der 1.session dass "da sein" ein ganz schön kleines ziel ist. war etwas enttäuscht das nicht grundlegend alles anders/besprochen/umgewälzt werden soll. habe mich auf das seminar eingelassen. jetzt weiß ich es besser. da sein ist viel, und eine gabe/kunst.. mit "magischer" wirkung!

katharina s.

GLÜCK

Falle aus allen Rollen, Mensch,
trag deine Masken zu Markte,
fülle Worthülsen mit Sinn,
bis sie vor Bedeutung platzen!

Das Spiel ist aus -
es lebe das Sein!
Frei gibt es sich dem Leben hin.

Drum hebe deine Seele in den Himmel,
sprenge den Rahmen deines Herzens,
lass' deine Liebe überschäumen,
dass sie aus allen Poren dringt!

Dann hülle dich in deine Freude -
und trage sie wie königliches Rot:
Denn aus dir spricht jetzt das Glück,
von Kopf bis Fuß du selbst zu sein!

Ja, so war es für mich Saleem, und so möge es immer mehr sein!
Katharina Offenborn

Ich bin immer wieder beeindruckt, mit wie einfachen Interventionen ihr einen Raum schafft, in dem ich mich sicher fühlen kann. Da geht ganz vieles in mir auf, wovor ich im Alltag zurückschrecke.  Ich bekomme immer mehr ein Gefühl dafür was es bedeutet zu sagen "Ich liebe mich". Und es bleibt ja nicht dabei. Daraus entsteht zwangsläufig auch das "Ich liebe dich!" und eine Liebe für das Leben. Ich weiß, es kommen auch wieder schwerere Zeiten, aber ich werde beim nächsten Mal besser vorbereitet sein, dabei ganz bei mir zu bleiben, mich nicht mehr zu verlassen.
Harald

Bild rechts

Ich habe meinen Körper mit all seiner Sinnlichkeit kennen gelernt, mit jeder Zelle Prozesse durchlebt, mich gereinigt, Ballast abgeworfen und mein Okay zu mir selbst gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar!
Martina

Dieser Workshop war ein riesiges Geschenk an mich selbst. Ich hatte so einen Schiss vorher, ich kann es gar nicht sagen. Ich dachte wer weiß was da abgeht! Und was für Leuten ich da nahe kommen muss! Au weia! Aber irgendeine Stimme hat trotzdem gesagt "Du gehst da hin!" und ich weiß jetzt, dass es ein Engel gewesen sein muss. Ich habe hier soviel gefühlt wie in Jahren nicht, und nicht nur Freude. Ja, das war vielleicht das Wichtigste. ich habe die Angst vor der Angst verloren und die Süße mneiner Trauer entdeckt. Ich bin begeistert! Und ich komme wieder!
Claudia

Ich suchte immer verzweifelt Anerkennung und bedingungslose Liebe im Außen. Jetzt habe dies mehr in mir gefunden. Damit verbunden sind tiefe Gefühle der Dankbarkeit, das Gefühl ganz und heil zu werden. Ich bin gespannt, wie sich das auf meine Beziehung auswirken wird.
Eva

Ich liebe mich von ganzem Herzen und ich bin ein sexuelles Wesen. Ich bin eine wunderbare Frau und darf auch scheu sein. Ich habe meine Kleine gefunden und damit eine Heimat in mir... Ich habe Lust auf eigenen Füssen zu stehen und ich bin beziehungsfähig! So viele schöne Entdeckungen. Danke!
Anne

Die kleinen Schritte sind manchmal wichtiger gewesen als die großen Rituale. Und ich bin mir ganz meiner eigenen Verantwortung bewusst geworden...wie schrecklich, keinen mehr beschuldigen zu könnnen... und wie schön, die Kraft meiner Wahrheit zu spüren.
Dieter

Ich bin dankbar, diesen Weg eingeschlagen zu haben, die Kunst des Seins ist jetzt keine hohle Floskel mehr, sie erfüllt mich zutiefst, in meinem Kern.
Matthias

Das tiefste Erlebnis für mich war diese Liebe für mich selbst zu spüren. Und zu spüren, dass sie eigentlich die ganze Zeit schon da ist und ich mich dafür gar nicht anstrengen muss. Ich spüre meine Göttlichkeit.
Marius

Ich bin überwältigt und in meinen Grundfesten erschüttert - und trotzdem fühlt es sich irgendwie so gut und so lebendig an. Wovor bin ich die ganze Zeit vorher weggelaufen? Ich weiß es nicht mehr.
Fritz

Ich habe entdeckt, dass Glücklichsein vor allem mit mir selbst zu tun hat. Ich kann niemand anderen mehr dafür verantwortlich machen. Und das ist gut so. Vor allem mein Partner wird sich freuen.
Daniela

Wir sind alle ganz besondere Wesen. Jede und jeder von euch hat eine Seite wiedergespiegelt, die ich auch in mir kenne. Ich bin dankbar für alle Begegnungen, die ich hier haben durfe. Ihr bereichert mein Leben, ihr wohnt in meinem Herzen!
Dagmar

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