Teilnehmer Feedbacks

Tantra Workshops und das Tantra Jahrestraining aus der Sicht von TeilnehmerInnen
Oft bekommen wir nach einem Workshop Rückmeldungen, die uns immer wieder sehr berühren, manchmal überwältigen. Hier eine Auswahl:

 

Lieber Saleem,

vor kurzem wurde ich nach den für mich persönlich guten "Dingen" in diesem schwierigen Corona-Jahr gefragt. Ich wusste ganz unmittelbar drei für mich zentrale Geschehnisse. Eines davon ist meine Seminarreihe bei dir, vom "Leben in Lust und Liebe" in der Toskana bis zu den wundervollen "Geheimnissen der Intimität" in diesem Frühling.

Ich möchte versuchen dir zu sagen, was für mich die Kunst und auch die Leistung deiner Seminare und nun auch Webinare ausmacht.

Ich schätze und mag neben deinem Stil und deinen Kenntnissen die Weise, wie du die Räume um und in uns Teilnehmern zu öffnen verstehst, die zwischen/hinter/unter unseren alltäglich-zugänglichen liegen: die Zwischenräume, die Bewegungs- und Berührungsräume, die Spielräume, die Phantasieräume, die Kellerräume. Räume, in denen unsere unkonventionellen, kreativen, innovativen, lustvollen, liebevollen, freien, aber auch unsere peinlichen, schmerzlichen und schrecklichen Erinnerungen und Möglichkeiten eingelagert sind.

Natürlich haben mir in allen Webinaren ganz doll die sinnlich-körperlichen Berührungsqualitäten gefehlt, aber nie hätte ich gedacht, dass du auch in Webinaren die oben genannten Räume so weit öffnen kannst, dass der Blick darauf möglich wird und sogar innere Prozesse in Gang kommen.
Für die Auseinandersetzung mit meinen eigenen Lebensthemen waren dabei immer wieder deine Impulse, deine Anregungen, deine vorgegebenen Übungen und deine Antworten auf Fragen der Teilnehmer wichtig und hilfreich für mich.

Genauso wichtig war es, dem in mir Geöffneten, Gesehenen und/oder Gespürten während der Gruppen- oder Partnerarbeiten Sprache zu verleihen und darüber in Austausch zu gehen. Dazu waren die Menschen, die genau an deinen und genau an diesen Webinaren teilnahmen, die passenden Verständnis-, Trost- oder Gesprächspartner und für die Dauer von kleinen Zeitspannen manchmal sogar Freunde und Verbündete, oder - mit ein bisschen Abstand;-) - wichtige Herausforderer/innen, die mich zu meinen "Tabuzimmern" geführt haben.
Letztere sind mir in dem Webinar zu den offenen Beziehungsformen begegnet. Im Intimitätswebinar habe ich mich von Anfang bis Ende gefreut und wohlgefühlt.

Aber erst am Ende wurde mir klar, wie sich gerade diese beiden Webinare wie ein Bogen über mein persönliches Leben gespannt haben, der in der genau richtigen Impuls-Dosis auf mein schmerzliches Liebesthema gestrahlt hat und einen Richtungswechsel in meiner Blickrichtung bewirkt hat, aber auch eine nochmal genauere Kenntnis darüber, wie unterschiedlich offene Ehen und Liebesbeziehungen gelebt werden können und wie unterschiedlich in meiner persönlichen Konstellation die Vorstellungen tatsächlich von Anfang an waren. Dafür bin ich dir und den Teilnehmern sehr dankbar.

In Vorfreude auf ein nächstes Wiedersehen grüße ich ganz herzlich,
Simone

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Lieber Saleem,

ich hatte zwar während des Workshops das Gefühl, an etwas Besonderem teilzuhaben - eine tiefere Wahrheit zu ahnen, aber was das letztlich für mich bedeutet, konnte ich erst danach spüren und ich bin noch immer dabei, mich mit dem "Geschmack von einem Wissen" zu entdecken. Zunächst mit Euphorie und guten Gedanken nach Hause gekommen, bin ich in den Tagen nach dem Wochenende schnell in ganz tiefe Verzweiflung und angsterfüllte Muster gestürzt. Ich war verwirrter denn je, mich zu spüren unmöglich und berührt sein utopisch. Es folgten heftige Auseinandersetzungen mit meiner Frau, an deren Ende ich irgendwann weinend "kapitulierte". Erst da konnte ich mich wieder spüren und Gefühle zulassen, berührt sein und mich berühren lassen.

Seitdem ist eine Woche vergangen und diese war wundervoll im wörtlichen Sinne. Was mein Leben lang unmöglich erschien, nämlich mich zu öffnen, Wünsche zu formulieren, mich "gehen lassen", Neues zu wagen, etc. IST MÖGLICH! Ich behaupte nicht, dass mir diese Dinge (und schon gar nicht alle) jetzt plötzlich leicht fallen, aber ich spüre, es ist möglich - sogar ich kann das. Ein wunderbares Gefühl! Ich fühle mich seit sehr langer Zeit wieder lebendig(er) und so etwas wie Lebenslust - Dinge, die ich im Grunde schon vergessen hatte, oder von denen ich der Meinung war, dass diese nicht für mich bereit stehen.

Für diese wunderbare Erfahrung möchte ich dir von Herzen danken!

Mein Wunsch ist es, diesen Weg weiter zu gehen - habe ich doch bis jetzt allenfalls an der Oberfläche gekratzt. Das mitgebrachte Buch von dir, "Lustvoll Mann sein", macht Lust darauf und gibt mir Mut und Vertrauen.

Eine Anmerkung noch zu deiner Art, den Workshop zu leiten: Ich habe es noch nie erlebt, dass ein "Lehrer" einen Kurs mit so wenig "Tun" durchführt. Deine präsente Art, einen vertrauensvollen und sicheren Rahmen zu schaffen, der einfach Sein schafft, erlaubt und fördert hat, mich sehr beeindruckt!

Auch dafür danke ich dir von Herzen!

Harald

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Lieber Saleem,
möchte dir noch Feedback zum letzten Seminar geben.

Zuerst einmal habe ich bei diesem Seminar eine größere Distanz zu vielen der anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen wahrgenommen als in vorangegangenen Seminaren. Mein Empfinden war, dass dies nicht nur einseitig von mir ausging sondern gegenseitig war. In Nachgang sehe ich bei mir, dass der Titel des Seminars da auch einen Anteil hatte. Der Titel Lustwandel war für mich zum einen eine Ankündigung, dass lustvolle Erlebnisse oder lustvolle Begegnungen möglich sind, zum anderen hat mich der Gedanke, mich dann auch mit meiner Lust zeigen zu "müssen", sehr in meine Scham gebracht. Habe mich damit vorsichtiger und zurückhaltender bewegt als in der Vergangenheit.

Die Übung, bei der wir unseren Partner sanft stützen durften hat mich sehr berührt, insbesondere deine Erläuterungen dazu. Habe mich da sehr wiedergefunden und zwar in der ungesunden Version. Meine Wahrnehmung ist, dass ich meine Partnerin oft gehalten habe und an einem Punkt angekommen bin, an dem ich sie nicht mehr aufrichten konnte, ich mich aber auch nicht getraut habe, sie fallen zu lassen. Ihre Erkrankung war dann noch mal das extra Päckchen, was mich fast erdrückt hat.

Weiterhin haben mich deine Ausführungen zu Paarbeziehungen und Dauerhaftigkeit, sowie, dass Trennung in der Gesellschaft so negativ besetzt ist, berührt. Ich habe mich in deinen Worten in meiner derzeitigen Situation sehr wiedergefunden. In den ersten Wochen nach der Trennung hatte ich oft den Gedanken, versagt zu haben. Tatsächlich fiel in den Zeitraum des Seminars ein Perspektivwechsel, wie gut mir die Trennung doch tut. Inzwischen habe ich manchmal schon ein schlechtes Gewissen, dass es mir gut geht (da ist wieder mein innerer Kritiker). In deiner letzten Antwort hast du geschrieben, du wünscht meiner Partnerin und mir einen guten Weg der Heilung. Habe gerade das Gefühl, dass wir auf unserem Weg einige Sackgassen und einige Umwege genommen haben, dass wir aber gerade wieder auf einem guten Weg sind. Gerade gestern haben wir uns lange ausgetauscht, was unsere Ängste hinsichtlich der Trennung sind und wie wir damit umgehen können. Auch konnten wir einige Fehlinterpretationen vom Verhalten des jeweils anderen bei gleichzeitig fehlender Kommunikation korrigieren.

Sehr schön fand ich den Austausch in meiner Gruppe im Anschluss an die erotische Geschichte. Ich konnte mich den anderen Teilnehmern in meiner Gruppe mit meinen Wünschen und Schilderungen vergangener lustvoller Erfahrungen ohne Scham zeigen und niemand ist schreiend weggelaufen, was meine Angst war. Gleichzeitig ist es spannend zu hören, was andere Menschen für erotische Phantasien haben und irgendwie finde ich es schade, dass man im Alltagsleben da nicht drüber reden kann.

Mein Ritual am letzten Abend erfüllte dann den Titel des Seminars. Ich hatte die Erwartung losgelassen, dass etwas Besonderes passieren muss und wollte mir zunächst nur ein paar liebevolle Berührungen wünschen. Habe mich dann kurzfristig vor Beginn doch für die Katzen-Übung entschieden. In der Übung habe ich ein Gefühl berührt, welches ich schon kannte und welches ich gleichermaßen wieder erfahren wollte, mich aber gleichzeitig damit nicht zeigen wollte. Es fühlt sich sehr ursprünglich und animalisch an und ist ein Verlangen, mit jeder Frau Sex haben zu wollen und mit jedem Mann kämpfen zu wollen und irgendwie denke ich dabei an das Revier- und Paarungsverhalten von Wildtieren. Diesem Gefühl wohnt eine starke Kraft und Energie inne, mit der ich mich sehr lebendig fühle und die auch sehr lustvoll ist. Gleichzeitig ist da ein Verbot, von dem ich nicht weiß woher es kommt, das lautet: "Man(n) - ich - darf so nicht sein." Habe mir meine Lust dann doch erlaubt (immer noch kontrolliert). Das schöne war, dass eine Partnerin in meiner Gruppe auch in ihre Lust gekommen ist und wir uns in unserer Lust begegnen konnten und dass wir in diesem Moment so gut zusammen gepasst haben. Ich kann es nicht adäquat beschreiben, am besten trifft es noch, dass wir in dem Moment auf der gleichen Wellenlänge waren und ich jemand gleichen gegenüber hatte.

In diesem Seminar war für mich sehr auffällig, dass ich einige zärtliche Begegnungen mit Männern hatte, mehr als in der Vergangenheit. Hatte ich in den Seminaren zuvor immer das Kraftvolle in den Begegnungen geschätzt, z.B. beim "Raufen", war es diesmal mehr das Sanfte. Berührend für mich war, dass es auch angenommen wurde. Von drei verschiedenen Männern habe ich die Rückmeldung erhalten, dass es mit mir ginge, mit anderen Männern aber nicht. Ich weiß nicht, was ich mit dieser Information anfangen soll, ich weiß nur, dass es mir im Kontakt mit Männern gut geht.

Ich möchte noch ein Erlebnis außerhalb des Seminars teilen, da du ja immer sagst, dass es ja außerhalb der gleiche Raum ist wir im Seminar. Vor kurzem in einem Seminar – weit außerhalb des tantrischen Kontextes – wurde ich sehr oft von einer Frau umarmt und sie sagte dann irgendwann beiläufig, sie könne nicht an mir vorbei gehen, ohne mich zu umarmen. Ich wollte es anfangs einfach nur stehen lassen, habe dann aber doch nach dem "Warum" gefragt. Die Antwort lautete, ich hätte ihren Eros berührt. In dem Moment musste ich an eines unserer früheren Seminare denken und den Satz "Ich bin ein erotisches, sexuelles Wesen." In dem Moment habe ich diesen Satz dann das erste Mal geglaubt.

Liebe Grüße,
Michael

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Lieber Saleem,

der Sylvesterworkshop war für mich sehr sehr schön, intensiv und genau zum richtigen Zeitpunkt, ich hatte das Gefühl einen "Quantensprung". Und genau danach hatte ich mich gesehnt. Ich bin mit dem Bedürfnis gekommen, "Altes" hinter mir zu lassen, meinen Kopf "leer zu machen", mich von Gedankenspiralen zu befreien, vom ständigen "du musst", vom dauernden Gefühl der Überforderung und statt dessen wieder Fühlung aufzunehmen mit meinem Leben, meiner Lust, meiner Liebe, dem Lernen, meiner Kraft und dem großen Ganzen. Und genau das ist mir in dieser Woche geschenkt worden. Ich bin komplett eingetaucht in die Gruppe, das Da-Sein, den Kontakt mit mir selbst und mit den anderen. Und habe dabei tatsächlich neue Türen öffnen können und auch viel Kraft getankt. Vor allem aber habe ich Vertrauen in mein Leben gespürt, Vertrauen in die Möglichkeit, dass es auch mal leicht gehen darf (und nicht immer ein Drama braucht) und Vertrauen in die Fülle, die mich umgibt (innerlich und äußerlich) und die gelebt werden will.
Höhepunkte des Seminars waren für mich u.a.:

  • zu entdecken, dass mein inneres Kind nicht nur lustig, kreativ und verspielt, sondern auch ein ziemlicher Tyrann sein kann, und dass es meine Aufgabe ist, deutliche Grenzen zu setzen. So kam es, dass auf einmal Raum entstand für die kraftvolle Löwin, die Lust hat, den wilden Dschungel zu erkunden. (Auf dem Platz der Löwenfrau saß bis dahin oft quengelnd und fordernd das innere Kind ...)
  • der Sylvesterabend, an dem ich so reich beschenkt wurde mit Momenten und Melodien, nach denen sich mein Herz lange gesehnt hat
  • mich als begehrenswerte Frau zu fühlen und zugleich ganz frei und unabhängig zu sein
  • einen Abend nicht mit der Gruppe, sondern mit mir allein zu verbringen und zu spüren, wie sehr ich das Alleinsein genießen kann
  • Männern zu begegnen, neugierig zu sein, mich auf eine Begegnung tiefer einzulassen, meinen Körperimpulsen zu folgen und mit einem geschmeidig-kraftvoll-schönen Puma um die Bäume zu tanzen :-)
  • überhaupt: viel zu tanzen!!!

Vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich schon einmal bei dir einen Workshop mitgemacht. Die Erfahrungen von damals sind mir bis heute sehr präsent. Damals war ich gerade 30, und jetzt bin ich 40. Es war für mich faszinierend diese "Dekade" in mir zu spüren, meine Entwicklung, all das, was in diesen 10 Jahren geschehen ist, aber auch mein Immer-noch-so-Sein. Damals wie heute war / bin ich an einem Wendepunkt in meinem Leben, und du hast mich durch deine Arbeit und die Workshops beide Male sehr in meinem Weg unterstützt, Saleem. Dank dir dafür! (Mal sehen, ob wir uns wiedersehen, bevor ich 50 werde :-))

Mit B., meinem Puma :-), habe ich den Faden nach dem Seminar nicht losgelassen. Ich wage es, im wirklichen Leben weiter zu experimentieren, Fremdes zu erkunden, nicht zu wissen und doch in Kontakt zu sein. Das ist schön, fordert mich auch heraus, aber dazu bin ich bereit. Der "Flow" des Workshops trägt mich immer noch, und solange es geht, reite ich diese Welle weiter ...

Deine Workshopleitung hat mir gut gefallen. Ich mag deine intuitive und kluge Art, mit Chaos und Struktur umzugehen, und ich schätze es sehr, dass die Gespräche in der Runde fokussiert und ohne Gelaber sind. Deine kurzen, prägnanten, humorvollen und manchmal provokativen "Antworten" sind inspirierend für mich. Und ich lese auch gern in deinen Büchern.
Manchmal warst du mir im Seminar zu unnahbar, da wusste ich nicht recht, wie ich eigentlich mit dir in Kontakt kommen kann... Wenn ich nicht gerade ein Problem habe und aktiv deinen Rat suche, habe eine gewisse Scheu gespürt.

Also alles in allem: zufrieden, dankbar und glücklich.
Es grüßt dich von Herzen
Leonie

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Hallo lieber Saleem,
so langsam ist es echt mal an der Zeit auch von mir / uns eine Rückmeldung an Dich zu geben. Vielleicht kannst Du Dich an uns erinnern? Wir waren bei Deinem Seminar "Im Feuer der Sehnsucht" Ende Januar 2010. Mein Thema war mein nicht erfüllter Kinderwunsch. Nun, was ist aus mit / uns geworden..... die ausführliche Gechichte dazu kannst Du hier auf unserem Blog lesen.

Fühl Dich umarmt von Lars & Freya und deren Schar Kinder, die sie inzwischen ihr eigen nennen kann :-) :-) :-)

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Lieber Saleem,
Du weisst ich bin Hebamme. ... Was ich dir erzählen möchte, ist der Zusammenhang von deiner Methode zu leiten, Liebe, Geburt und Hormonen :-)
Und ich glaube fast, du kannst für die folgende Sätze das Wort "Geburt" auch mit "Liebe" ersetzen, ohne dass der Inhalt deswegen falsch wird.
Geburt braucht einen grossen Raum. Dann ist sie am Sichersten, gerät am wenigsten auf Abwege.

Sie beginnt mit einem Vorspiel, welches sich (v.a. beim ersten Mal) oft über viele Stunden, manchmal Tage hinzieht. In dieser Phase gibt es viele Zweifel, Ängste, ob alles gut geht, ob es funktioniert, ob Frau es kann. Und es ist ein langsamer Weg des Loslassens vom Alten, ein langsames sich Einlassen auf einen neuen Zustand. Wenn die Wehen heftiger werden und klar wird, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn sich die Frau langsam in ihr Schicksal, ins Jetzt ergibt, wenn der Raum sehr warm ist und eher dunkel, dann wird viel Oxytocin frei über die Hypophyse, unser Liebeshormon.

Dies macht auf der einen Seite die Wehen stärker und regelmässiger und häufiger. Aber es macht uns auch altruistisch, weich, empfänglich, freudig, liebend, und es macht uns bindungsbereit und süchtig. Gleichzeitig sorgt dieser Zustand für steigende Endorphinausschüttung. Dieses Endorphin, körpereigenes Morphium, macht, dass wir die Zeit vergessen, Äusserlichkeiten ausblenden, vergessen wo wir sind, ganz im Moment sind, euphorisch werden, ungeahnte Kräfte entwickeln, lachen können zwischen den Wehen oder sogar während dessen, auf dem Trip sind. Nach vielen Stunden kommt es zu einer Übergangsphase, die sehr unterschiedlich sein kann. Oft ist sie mit Verzweiflung gekoppelt, mit dem Gefühl, dass es nicht weiter geht, mit Tränen, mit Erbrechen, mit Todesangst, mit dem Gefühl von Stagnation, manchmal kommt es auch zu einer Plateauphase mit Verschnaufspause.

Und dann beginnt die Ausschüttung von Adrenalin. Geballte Fäuste, Flüche oder Lautwerden, Wegrennen wollen, Fliehen wollen sind die Anzeichen. Angriff oder Flucht. Und noch einmal ungeahnte Kräfte. Die Pressehen. Gebeugte Knie. Niederkommen. Sich ergeben. Hingeben. Nicht anders können.

Wenn es keine Anleitung gibt, kein Untersuchen, keine Globuli, kein Hinfassen, keine Störung, nur in der Krise Ermunterung ... nur ein Mitgehen, dann entsteht eine eigene ganz individuelle und sehr unterschiedliche Dynamik ... und das ist wunderbar.

Michele Odent, ein französischer Geburtshelfer und "Liebeserforscher" spricht von einem Fötus-Ejakulations-Reflex, der einsetzt, wenn niemand die Frau stört und das Kind dann herausschiebt. Es sind identisch die gleichen Hormone im Spiel, wie beim Sex.

Es hört sich auch so an. Geburt ist Sex.
Dieser Hormoncocktail sorgt dann unmittelbar nach der Geburt dafür, dass wir noch Stunden wach sind, ganz da, bindungsfähig, unsere

Pupillen (Mutter und Kind) sind riesengross durch das Endorphin, wir blicken in riesige dunkle Augen und werden süchtig, wollen das immer wieder. Das Adrenalin baut sich in diesen Stunden ab, wenn der Körper nicht mehr in Lebensgefahr ist und macht den Raum wieder frei für Weichheit und Hingabe ohne Angst.

Deine Workshops/die Teilnehmer haben die gleiche Dynamik. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich auf dem Höhepunkt das Oxytocin und das Endorphin im Raum geschmeckt habe und dass es durch meine Adern floss :-) ... und nicht nur durch meine.

So kommen aber nur 2 % der deutschen Babys auf die Welt. Ich hoffe, dass der Prozentsatz an glücklich geliebter Liebe höher ist.

Aber nimmt man die statistischen Zahlen, von über einem Drittel Entbindung durch Kaiserschnitt und 70% der vaginalen Geburten, die mit Periduralanästhesie (Rückenmarksbetäubung) geschehen, wundert man sich nicht über den Oxytocinmangel auf der Welt. Die Kinder werden betäubt, im Schock, alleine, ohne die Mithilfe der Mutter, bzw. ohne die schützenden und bindenden Hormone geboren und dann meist nur kurz gestillt, was wiederum für einen Oxytocinmangel sorgt.

Je rigider eine Kultur/ein Volk mit den Menschen, mit Körperkult, mit Erziehung umgeht, desto kriegerischer ist sie/es. Die Spartaner, die Preussen, die Nazis, manche Muslimischen Länder ...

Dort wo Hautkontakt, Massage, Körperrituale, Körperpflege rituell betrieben wird, wo die Mütter ihre Kinder 1-4 Jahre tragen, dort leben die friedlichsten Menschen (Indien, Asien). In Brasilien kommen 90! % aller Kinder im OP auf die Welt! Höchste Kriminalitätsrate.

Also, was ich dir sagen will: ich liebe es, wie du Kurse leitest. Den Freiraum. Dein Wohlwollen. Den Spiel-Raum. Deinen Mut. Dass ich plötzlich selbst wieder geniessen darf, was mir so in meiner Arbeit am Herzen liegt.

Es ist eine so viel höhere Kunst, mit allem gelernten Wissen, aller Erfahrung im Ist zu bleiben, sich zurück zu nehmen, nach aussen passiv, abwartend, und doch mit zu gehen, achtsam, wohlwollend die Menschen zu erspüren ... und nur nach Aufforderung oder als "Lebensrettende Massnahme" in die Aktion zu gehen .....

Sorge für dich! Alles Liebe!

Andrea

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FreiheitEin hervoragendes maß an anleitung und frei/in ruhe lassen... gute worte nicht zu viel/wenig! die anwesenheit bei den übungen war genau so wichtig wie die passenden worte an den richtigen stellen. danke!
am wichtigsten in meinem prozess war, dass ich meinen weg "frei" in der gruppe gehen konnte mich nicht entscheiden musst mein ding zu manchen oder mit der gruppe zu gehen. vorher habe ich viel als wiederspruch gesehen eine starke innere stimme (und erwartungen meiner umwelt) gehabt die alle gefühle ständig bewertet. z.b. das es schlimm/falsch ist wenn ich traurigkeit, einsamkeit fühle, obwohl ich eigentlich alles habe sex, beziehung, kinder freunde, erfolg, geld. fühle mich nun ruhiger, fröhlicher und stärker mit allen gefühlen in mir!
eine wichtige einsicht: dachte bei der 1.session dass "da sein" ein ganz schön kleines ziel ist. war etwas enttäuscht das nicht grundlegend alles anders/besprochen/umgewälzt werden soll. habe mich auf das seminar eingelassen. jetzt weiß ich es besser. da sein ist viel, und eine gabe/kunst.. mit "magischer" wirkung!

katharina s.

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GLÜCK

Falle aus allen Rollen, Mensch,
trag deine Masken zu Markte,
fülle Worthülsen mit Sinn,
bis sie vor Bedeutung platzen!

Das Spiel ist aus -
es lebe das Sein!
Frei gibt es sich dem Leben hin.

Drum hebe deine Seele in den Himmel,
sprenge den Rahmen deines Herzens,
lass' deine Liebe überschäumen,
dass sie aus allen Poren dringt!

Dann hülle dich in deine Freude -
und trage sie wie königliches Rot:
Denn aus dir spricht jetzt das Glück,
von Kopf bis Fuß du selbst zu sein!

Ja, so war es für mich Saleem, und so möge es immer mehr sein!
Katharina Offenborn

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Ich bin immer wieder beeindruckt, mit wie einfachen Interventionen ihr einen Raum schafft, in dem ich mich sicher fühlen kann. Da geht ganz vieles in mir auf, wovor ich im Alltag zurückschrecke.  Ich bekomme immer mehr ein Gefühl dafür was es bedeutet zu sagen "Ich liebe mich". Und es bleibt ja nicht dabei. Daraus entsteht zwangsläufig auch das "Ich liebe dich!" und eine Liebe für das Leben. Ich weiß, es kommen auch wieder schwerere Zeiten, aber ich werde beim nächsten Mal besser vorbereitet sein, dabei ganz bei mir zu bleiben, mich nicht mehr zu verlassen.
Harald

Bild rechts

Ich habe meinen Körper mit all seiner Sinnlichkeit kennen gelernt, mit jeder Zelle Prozesse durchlebt, mich gereinigt, Ballast abgeworfen und mein Okay zu mir selbst gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar!
Martina

Dieser Workshop war ein riesiges Geschenk an mich selbst. Ich hatte so einen Schiss vorher, ich kann es gar nicht sagen. Ich dachte wer weiß was da abgeht! Und was für Leuten ich da nahe kommen muss! Au weia! Aber irgendeine Stimme hat trotzdem gesagt "Du gehst da hin!" und ich weiß jetzt, dass es ein Engel gewesen sein muss. Ich habe hier soviel gefühlt wie in Jahren nicht, und nicht nur Freude. Ja, das war vielleicht das Wichtigste. ich habe die Angst vor der Angst verloren und die Süße mneiner Trauer entdeckt. Ich bin begeistert! Und ich komme wieder!
Claudia

Ich suchte immer verzweifelt Anerkennung und bedingungslose Liebe im Außen. Jetzt habe dies mehr in mir gefunden. Damit verbunden sind tiefe Gefühle der Dankbarkeit, das Gefühl ganz und heil zu werden. Ich bin gespannt, wie sich das auf meine Beziehung auswirken wird.
Eva

Ich liebe mich von ganzem Herzen und ich bin ein sexuelles Wesen. Ich bin eine wunderbare Frau und darf auch scheu sein. Ich habe meine Kleine gefunden und damit eine Heimat in mir... Ich habe Lust auf eigenen Füssen zu stehen und ich bin beziehungsfähig! So viele schöne Entdeckungen. Danke!
Anne

Die kleinen Schritte sind manchmal wichtiger gewesen als die großen Rituale. Und ich bin mir ganz meiner eigenen Verantwortung bewusst geworden...wie schrecklich, keinen mehr beschuldigen zu könnnen... und wie schön, die Kraft meiner Wahrheit zu spüren.
Dieter

Ich bin dankbar, diesen Weg eingeschlagen zu haben, die Kunst des Seins ist jetzt keine hohle Floskel mehr, sie erfüllt mich zutiefst, in meinem Kern.
Matthias

Das tiefste Erlebnis für mich war diese Liebe für mich selbst zu spüren. Und zu spüren, dass sie eigentlich die ganze Zeit schon da ist und ich mich dafür gar nicht anstrengen muss. Ich spüre meine Göttlichkeit.
Marius

Ich bin überwältigt und in meinen Grundfesten erschüttert - und trotzdem fühlt es sich irgendwie so gut und so lebendig an. Wovor bin ich die ganze Zeit vorher weggelaufen? Ich weiß es nicht mehr.
Fritz

Ich habe entdeckt, dass Glücklichsein vor allem mit mir selbst zu tun hat. Ich kann niemand anderen mehr dafür verantwortlich machen. Und das ist gut so. Vor allem mein Partner wird sich freuen.
Daniela

Wir sind alle ganz besondere Wesen. Jede und jeder von euch hat eine Seite wiedergespiegelt, die ich auch in mir kenne. Ich bin dankbar für alle Begegnungen, die ich hier haben durfe. Ihr bereichert mein Leben, ihr wohnt in meinem Herzen!
Dagmar

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